LebensCheats

Wenn Kränkere Genesende heilen wollen

Auch hier wiederhole ich mich wahrscheinlich. Denn das wichtigste an der eigenen Gesundheit und der des anderen, ist diesen seinen Weg gehen lassen. Er muss sich selbst heilen. Ebenfalls für meine Genesung ist es wichtig nicht übergriffig zu werden, bei mir zu bleiben, in mir zu gucken, mich zu heilen aber auch die Grenzen zu stecken für die die übergriffig sind.

Eine schon kranke Pflanze die es schafft sich zu heilen kann stärker werden als eine noch nie erkrankte Pflanze. Sie ist nun schon immun oder ihr Immunsystem erkennt schneller den zu bekämpfenden Virus. Auf uns übertragen…

Wir leben schon bewusst im Uterus, und sind da schon diversen Traumen über die Mutter ausgeliefert. So geht es täglich weiter.. viele Traumen speichern sich ins Unterbewusstsein, werden sie nicht sofort bearbeitet und formen uns im Erwachsenenalter. Heraus kommen diverse von uns als psychische Krankheiten betitelt, manchmal sogar als Entwicklungsstörung diagnostiziert wie der Asperger Autismus. Doch m.E. beruht auch dies und all die anderen psychischen Störungen auf traumatischen Erlebnissen, der unterschiedlichsten Art und sind nicht physisch bedingt oder angeboren. So ist ein narzisstischer Charakter, ein hochtraumatisierter Charakter! Dieser schützt seinen geringen Selbstwert durch ein aufbeglasenes, keiner kann mehr an mich herankommen SuperheldenICH. Es ist ein grandioser Schutzwall, an dem alle die kratzen, gnadenlos als Stümper abprallen müssen. Solche Charaktere sind oft unter Künstlern zu finden.. zum einen können sie damit freie Kunst machen, weil sämtliche Kritik an ihnen abperlt und sie nicht irritiert oder demotiviert, andererseits schmoren sie ständig im eigenen Saft, wiederholen sich oder kopieren unterbewusst, da sie andere Künstler gar nicht mehr wahrnehmen und jedes auch aus einer Prägung heraus als ihr Werk betiteln… auch wenn es sich anhört wie die 100 Coverversion von „die Gedanken sind frei“. Sie kapseln sich ein und sind auch sehr einsam , da sie niemanden in ihren Turm hineinlassen können… Die gedeckelten Gefühle, zwecks Unverletzbarkeit lassen keine Gefühle rein noch lassen sie Gefühle raus. Man wirkt Gefühlskalt und ist es auch, da man die Gefühle weggesperrt hat. Es entsteht ein Halbermenschgefühl, vor allem wenn man Menschen sieht die frei ihre Gefühle ausleben können. Du fühlst dich nicht mehr ganz, du lebst in einer Box.

Hier können in der Tat, Psychologen und Therapeuten die ersten Werkzeuge in die Hand geben, oder respektierte Freunde die schon Schritte weiter sind als man selbst… falls man überhaupt noch Freunde hat. Es gibt Toolboxen und Schablonen.. die aber vorsicht.. nie ganz auf einen passen, sondern nur in den Anfängen… Jeder guckt durch ein anderes Fenster insofern sind diese Tools später eher hinderlich.

Es fällt mir auch besonders auf, das meist hochtraumatisierte Menschen, die es auch immer noch sind, anderen Kranken versuchen zu helfen! Dies ist auch verständlich, man möchte das Gute, das Erlernte/Erfahrene den anderen weitergeben, wenn dies aber aufgedrängt wird, macht es meist mehr kaputt als das es hilft, denn jeder muss es für sich selbst entdecken. Oder man möchte nicht an eigenen Traumen arbeiten, da es schmerzen könnte.. so wurschtelt man an Anderen herum, oder man möchte seinen Wert durch Besserwissereien und Profilierungen aufbauen, merkt aber nicht, das man noch und gerade dadurch mitten im Traumawahn steckt und quasi niemanden helfen kann, nicht mal sich selbst, obwohl das die einzige Person ist der man helfen kann und soll… Das einzige was man eh nur wohlwollend weitergeben kann ist das Starterkit für „Was könnte mit mir sein und woher könnte es kommen ?“ und das auch nur wenn der betreffende um Hilfe bittet und den Anderen als Bewusstseinstechnisch weiter empfindet! Ohne Anfrage ist die angebotene Hilfe auch wieder nur eine Steigerung des eigenen Selbstwertes über andere und führt die Betreffenden ins ewig gleiche Boxhorn….

Mit den Toolboxen: Inner Child/Inneres Kind Traumaarbeit oder oder einschlägige Literatur, gezielt gefragte Fragen eines guten Psychologen oder Therapeuten. Ist es nicht schwer zu erkennen woher der Spuk kommt. Dennoch können diese Kranken, die Kranke heilen wollen aber gute Lehrer sein, wenn die Kranken denn in der Bewusswerdung noch nicht so weit sind wie der lehrende Kranke. Da die kranken Lehrer aus Erfahrung sprechen. Doch sie gehen meist einen Schritt zu weit, und setzen Ihre Sichtweise mit der der ganzen Welt gleich.. und hier führt dann die Hilfe ins Labyrinth und es wird klar, das der Lehrer immernoch sehr traumatisiert ist.. und auch hier nur versucht seinen Wert aufzubauen über andere. Denn der eigentlich selbst noch Kranke, kann niemanden zur Genesung verhelfen, da er selbst die Erfahrung noch nicht gemacht hat wie es ist Genesen zu sein.. Ich sage mit Absicht nicht gesund.. Ich denke das ist ein unerreichbares Ideal , gesund zu sein! Wunden können heilen aber Narben bleiben.. Aber auch hier kann man stolz über das Erlebte berichten und wie man es gelöst hat, oder jammernd immer noch im traumatischen verharrend sich gehen lassend.. wertlos fühlend…

Hinzu kommt, dass das was dir hilft, nicht unbedingt einem anderen Helfen muss! Lange Rede kurzer Sinn! Ziel ist es, wenn du helfen willst … frag dich ehrlich warum? Und helfe nicht ungefragt. Das beste ist Vorleben.. wenn jemand kommt und fragt, kann man aus der eigenen Sicht erzählen… und ein Starterkit demjenigen in die Hand drücken.. und das wars… den Rest muss derjenige selbst machen!

Mein derzeitiger Status ist die Analyse, das von außen beobachten aber das nicht eingreifen. Ich halte mich aus diesen Welten emotional heraus.. die Menschen müssen Ihren Weg finden… ob sie ihn finden ist micht meine Aufgabe. Ich halte mich nicht nur raus.. ich gehe aus diesen Kreisen und lasse mich nicht mehr involvieren, da ich aus diesen Welten schon herausgefunden habe… bitte um Verständnis.. viele kränkt das und reisst sie in ihrem Wert tiefer herunter.. aber das ist euers.. nicht meins.

Ich lerne aus meinen Beobachtungen, von meinen Gefühlen zu den Beobachtungen. Lerne es schön zu finden was ich mache, und wenn es mir nicht gefällt es besser zu machen. Lerne mich befruchten und inspirieren aber nicht verwickeln zu lassen… meins ist meins.. mein Fenster… alles andere ist nicht meins.

Also…….

Ahoi !Viel Glück auf der Reise und deinem Weg, vielleicht kreuzt man sich hier und da?

31.01.2020 Miss Meta

Print Friendly, PDF & Email

3 Kommentare

  • Holly

    Hallo Meta
    Es ist ja auch besser sich aus diesen Welten heraus zu halten
    Warum soll man sich da auch hinein begeben,wenn Mann schon eine ganz andere Welt erschaffen hat
    Die Menschen die deine Worte tiefer fallen lassen sind und bleiben auch in dieser Welt
    Es auch irgendwann langweilig immer das gleiche zu machen,nur weil Mann es kann
    Neues zu erkennen und erschaffen zu können ist doch auch viel geiler
    Und das richtig gute daran ist das in dem neuen ganz viel neues und auch neue Menschen auf einen warten um es gemeinsam ausleben zu können
    In der alten Welt ,in der Traumenwelt wird nur bestätigt ,das man es schon sehr gut kann
    Viele Jahre schon

    Psychologe ist auch nur ein Beruf
    Viele Studien und Experimente um es verstehen zu können

    Neues auf einer ganz anderen Ebene zu erforschen und zu leben mit etwas auf einer Höhe zu sein,in dem man sich sagt,dableibe ich jetzt
    Einfach mal so

    Als Mensch steht es einem auch zu
    Weil man ja ein Mensch ist
    Und es ist auch nicht so schwer ,wie es manch einer behaupten Mark
    Wie schwer oder wie leicht es ist entscheidet immer jeder selbst

    LG
    Holly

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.