nur mal kurz die Welt retten..


Die Krux mit der Welt retten ist…dass es eigentlich keine Welt gibt die es zu retten gäbe.. Im akutem Notfall ist es richtig zu retten wenn man kann! Aber Welt retten? Welt für andere retten? Ich denke hier darf jeder mündig sein und erst mal seine eigene Welt retten, wenn er denn gewillt ist… denn das ist definitiv möglich… Solange aber Massen durch Minderheiten gerettet werden sollen, kann da etwas nicht stimmen.

Wenn ich etwas unbedingt retten will, kann das immer nur ich sein, meine kleine Welt und die für die ich Verantwortung trage. Alles andere ist übergriffig und bevormundent aber auch verantwortungslos meinem Leben gegenüber. Schon in der Fahrschule habe ich gelernt, das bei einem Unfall immer zuerst die Unfallstelle abzusichern ist, bevor man Erste Hilfe leistet. Damit erst mal sichergestellt ist das dem Retter nichts passiert.


Also zuerst mich retten, oder gar nicht erst in die Lage bringen mich retten zu müssen, was mir zugegeben immer äußerst schwer fällt, da ich noch einige Minderwertigkeitskomplexe habe, die ich mit Weltrettung und Heldentum anscheinend kompensieren möchte.


Ich hör dich schon sagen „wenn alle so denken würden, hätten wir bald wieder einen König..“ Oder du sagst ich suche nach Ausreden um mich dem ganzen zu entziehen!

Ja! Stimmt!!

Natürlich setze ich mich auch weiterhin für Gerechtigkeit und Freiheit ein, in dem ich meine Rechte vertrete, mich aber auch an hiesige Regeln halte, auch wenn sie mir gegen den Strich gehen. Die breite Masse stimmt zu, also füge ich mich öffentlich der hiesigen Mehrheit namens Demokratiediktatur. Was ich hinter verschlossener Tür mache geht nur mich etwas an, und wenn ich dafür das Handy 3 km weiter verbuddeln muss, oder ganz vernichten.

Ich habe es satt zu den Earlybirds zu gehören, die entweder gewinnen, oder auf dem Schafott landen, oder sogar aus den eigenen Reihen ein Messer im Rücken stecken haben… Für wen soll ich das tun?  Ich habe gelernt das es wichtig ist, das zu vertreten was gut für mich und die meinen ist. In so fern muss ich immer abwägen den Don Quichotten zuhause zu lassen oder agieren zu lassen wenn es für mich passt und nicht lebensgefährlich ist.


Angst ist selten unbegründet.. und wer die Geschichte kennt und die ewigen Wiederholungen schon allein in einem Leben gesehen hat, rennt nicht allein gegen Windmühlen.  


Ich liebe das Leben und das Leben ist gut zu mir. Jetzt möchte ich in den Status kommen einfach nur Glück zu haben… Bisher hatte ich Glück im Unglück… Das darf jetzt weichen zu reinem Glück. Meta im Glück! Das wird mich nicht zum blinden Positivseher machen… Nein! Aber ich möchte mal aufhören mir ständig meine Zukunft pessimistisch zu prognostizieren mit dem Unglück… oder Kriege zu führen.. denn Krieg oder Kampf bringt nicht Frieden, sondern Krieg! 


Jetzt komme ich zu einem Thema das mich sehr bewegt die Tage und ich aufgrund meiner unzähligen Erfahrungen mit Religionen, Sektentum und Newage-Bewegungen gemacht habe.


Ideologien

Es ist die Krux, dass mit jeder durch andere aufgestellten Ideologie die in mein Leben tritt, ich meinen eigenen Weg verlassen würde, würde ich sie annehmen und glauben. Wieder folge ich  einer anderen Gedankenwelten und Ideen, die sich nicht aus meinen eigenen Erfahrungen und Schlüssen daraus begründen. Ich muss die Ideen also Glauben wenn ich ihr folgen will, wenn ich sie nicht selbst erfahren habe. Vieles was im Jenseits also theologisiert wird.. kann nur eine Glaubenssache sein, da ich nicht tot bin. Wissen begründet sich nur aus den eigenen Erfahrungen und Experimenten und Faziten daraus. Ich weiß nicht ob der andere dies praktisch oder nur theoretisch erfahren hat und nun als Fakt oder Tatsache darstellt. Wenn ich also einer solchen Ideologie oder Religionen folge, verlasse ich meinen eigenen Weg und meine eigene Welt um in eine andere einzutauchen. Ich vertraue also fast bilnd auf ein Regelwerk oder Glauben der nicht meiner ist.

Wenn ich mir bekannte Ideologienvertreter so angucke, hatten die meist ein schlimmes Ende! Gut auf die wartet ja auch das unbekannte Paradies nach dem ableben.. also wurden sie nach ihrem eigenen Glauben erlöst…. 

Für mich muss niemand sterben oder mich retten! Ich will nicht gerettet werden, denn ich lebe in einem Paradies und schätze dies sehr, aber ich würde mich freuen, wenn jeder auf diesem Erdball dieses Paradies auch leben könnte, und ich sehe die immense Ungerechtigkeit die durch das jetzige Menschschein entstanden ist… Die Wurzel aller Ungerechtigkeit ist also der Mensch selbst… alle und auch ich haben zu der Ungerechtigkeit geführt. Und hier kann die Philosophie und Soziologie helfen erst mal zu klären was der Mensch ist, um tatsächliche Wege ins Übel aufzudecken und dadurch zu ändern.

Auf das Wir komme ich noch in einem anderen Artikel.. da habe ich noch nicht genug positive Fakten die es möglich machen eine  „Ideologie“ aufzustellen 😉

Auch diese wird sicher nicht allgemeingültig… kommt darauf an wie Wahr sie ist. Denn wenn ich eine Wahrheit gefunden habe, ist es wie eine Welle die auch mehrere empfangen werden und weitersenden werden oder eine Wahrheit die ein anderer gefunden hat und mir gesendet wurde. Manchmal ist Wahrheit aber auch unangenehm und möchte lieber nicht gehört werden…

Das Paradies

Hier möchte ich eine übernommene Idee von Anastasia aus der Taiga präsentieren, die ich auch in meine Welt implementieren konnte.
Die heile, geistige, lichte Welt. Das Heilsversprechen durch Religionen mit einem Paradies, das die Erde und hiesige Welt als Hölle deklariert und diejenigen ins Paradies eintreten lassen die wahren Glaubens sind, Märtyrer im Religionskrieg oder für eine Ideelogie wie ein Don Quichotte das jetzige Leben vernachlässigen und weniger schätzen um ein gelobtes Land im „Danach“ einzuziehen, weil hiesiges nicht mehr zu retten ist, oder gerettet werden muss. Sie sehen nicht, dass das Paradies immer hier und überall sein kann im Jetzt. Hier ist das Paradies, überall ist das Paradies, in der kleinsten Hütte, oder sonstiger Fleck Materie und Geist.

Genauso wie die Christen sich irrten , das die Sonne sich um die Erde dreht.. irren sie sich, dass das Paradies nicht hier und jetzt sein könnte.. Im grunde sind die Christen nicht anders als die Musilme. Fanatiker die ihr Leben vernachlässigen um ein wahrer Gläubiger und Streiter für einen Gott zu sein, den sie im Außen ahnen. Es gibt nur einen König (Gott) und man selbst ist Untertan oder ein kleines Sandkorn.. auch hier wieder die Entwertung für einen eh schon mit Minderwertigkeiten geplagtes Wesen Mensch …. Es ist für mich so falsch wie es nur falsch sein kann.. Wenn ich keinen Götterfunken in mir trage.. bin ja entweder nichts wert und kann für Gott in den Tod gehen oder warte auf einen göttlichen Retter… in beiden Fällen handel ich verntworungslos mit meinem Leben und dem Leben anderer.

Es sind teils sehr intelligente Leute die die Paradies und Gott im außen Theorie vertreten und sich daran festhalten. Ich kann mir vorstellen, dass es eine Art Todesversicherung ist und sie es brauchen um ihre Ängste zu überwinden. Ich konnte dies Phänomen auch in NewAge-Bewegungen sehen. Hier steigen die Gläubigen dann in eine höhere Dimension und können so der Höllenwelt entweichen.

Aber dies hier ist keine Hölle für mich! Ich würde immer wieder mein Leben leben wollen und hier leben dürfen! Ich gehe nicht bei rot über die Straße, weil ich mein leben liebe und nicht an ein Paradies noch an ein Nirvana und die Auflösung nach dem Ableben glaube….

Ich weiß nicht was danach ist. Also möchte ich vorsichtiger agieren um lange zu leben. Mag sein das dies Zeilen einer Angsthäsin sind.. aber ich ich lebe besser damit! Wenn ihr Helden spielen wollt, ist das eure Sache und auch das kann ich bewundern, aber nur dann wenn ihr es nicht von anderen verlangt, und es nicht aussieht wie ein Don Quichotte.


Denn mein Paradies ist hier und jetzt.
Ich sehe aus dem Fenster, oder stecke die Hände in die Erde, der Wind zaust mir durchs Haar und die Sonne scheint mir ungeschützt auf meine braungebrannte Haut. Ich danke für den Reichtum und die vielen Geschenke die mir das Leben schenkte, für die freie Zeit die ich jetzt nutzen darf um mich philosophisch weiterzuentwickeln! Die vielen Erfahrungen, das schöne Wetter und die Sorglosigkeit die ich teils leben darf. Ich danke auch das ich hier sein darf… im Paradies. Das Paradies hat zwei Pole und wo es demnach ein Paradies gibt, gibt es auch eine Hölle… und ja das kann man sich meist aussuchen ob man im Paradies oder Hölle oder Mittelerde wohnt… wenn man nicht gerade weggesperrt wird. Religionen, Ideologien erzeugen theoretische Welten, was ja nicht schlecht ist um neue Systeme zu finden und Richtungen einzuschlagen! Sie sind wichtig! Aber sie sind keine Faktensammlung noch Tatsachen! Sie sind gebündelte und in Form gebrachte Ideen des Verstandes um mit mehr als 2 auf diesem Erdball zu leben. Spielregeln… mehr nicht, weniger nicht.


Fakt ist.. nicht mal eine Nahtoderfahrung kann dir wirklich sagen ob es ein Leben danach gibt. Kann sein muss nicht. Ich finde das jetzige Leben schon so immense spannend, das ich nicht auch noch einer der Stadthalter aus Babylon gewesen sein muß, obwohl ich das war 😉


Ich liebe das Leben, die Erde und das Jetzt! Und ich brauche  kein außerirdisches, geistiges Paradies, denn hier ist mein Paradies! Aber ich merke wie Ideologien versuchen mein Paradies einzuzäunen und es zu vergrauen…

Ich habe Angst…

Aber ich sage mir das ich ein Glückskind bin…

Ich sage mir das ich mit selbsterfüllenden Prohezeiungen mal im Unglücksbereich aufhören kann und mir stattdessen eine extraportion Glück unke…

Aber ich weiß das ich auch hier vorsichtig sein muss! Denn mit dem Willen die Wirklichkeit zu formen ist möglich, ist aber Machtmagie. Und wer Magie einsetzt muß mehr zurückbezahlen… Ja es gibt sie die Naturgesetze! Wenn ich mir also etwas Gutes für die Welt wünsche und das mit meinem Willen manifestiere… Muss ich sogar noch mehr zurückbezahlen da ich wissentlich Mactmagie anwende.. Aber da wo etwas Gutes gesendet wird, ist auch etwas Schlechtes das ich mitschicke… So ist das mit allen Entscheidungen und allen Digen… sie haben immer zwei Pole. Das für andere Wünschen und manifestieren udn gut meinen mag sich im ersten Moment vorteilhaft anhören, aber hier bevormunde ich andere und zwinge ihnen etwas auf, für das sie evtl. noch nicht bereit sind. Und wen ich ihnen etwas aufzwinge was sie noch nicht verstehen, weil sie es noch nicht erfahren haben ist es schädlich für sie.

Deswegen endet das hier und jetzt weil es falsch ist für andere zu denken. Jeder muss selbst dahinkommen oder woanders hinkommen… nicht mein Bier. Ausgrenzen um ausgegrenzt zu werden.. alles Erfahrungen die jeder für sich machen darf um zu den Fazit zu kommen das wir alles Menschen sind…. zwar individuell und auch kulturell verschieden.. aber von der Grundsubstanz eben Mensch.


Ich löffel meine eingefüllten Suppen selber aus, aber ich werde meinen Willen nicht mehr dafür einsetzen, für andere etwas zu wünschen das noch gar nicht gewünscht ist. Es muss erst selbst gewünscht und gewollt werden, dann können Massen mobilisiert werden. Hier reicht für mich das Schöne zu sehen im hier und jetzt. Es reicht wenn ich versuche weiterhin alles zu hinterfragen, von vielen Standpunkten aus zu sehen. Denn schon im Absolutismus, waren es die Aufklärer, die mitgeholfen haben ein System zu verändern… so bin ich nur ein kleiner Tropfen auf dem gehöhlten Stein, aber ein Tropfen der versucht den Weg zu gehen der am gerechtesten ist.

Was mache ich nun mit diesen Ideologien?

Ich kann sie als Inspiration sehen und mir die Dinge entnehmen die auf meinen Weg passen, meist finde ich auch mehr Klarheit wenn die Ideologien sich mit meiner beissen, also sind auch Ideologien gut die mir wiedersprechen… so kann ich hier in weiterer Gedankenarbeit zu meiner Lösung kommen und für mich etwas als richtig oder falsch deklarieren. Hier ist ein Diskurs also sehr fruchtbar!

Das Schöne sehen im Jetzt ist das was mich pers. glücklich macht… zwischendurch schon gucken was ist und was kann ich für meine Welt tun… und wenn größeres Kollektiv sich erhebt, kann ich als Individualistin mitlaufen wenn es meine Richtung ist… Aber Märtyrertum und Ehrenkodexe oder Gruppenzwang und Glaubensfragen…nene!  Sandburgen kann man zwar schneller zerstören als aufbauen… aber man kann sie aufbauen… die Erde und Welt wird auch morgen noch existieren, ob im Absolutismus, im Kontrollstaat oder staatenlos als freier Mensch…
Meine Welt betrifft dies zwar, doch ich bin anpassungsfähig und eine Glückspilsin und lebe schon im Paradies.


Deswegen macht doch was ihr wollt! denn das sind Eure Wege, Eure Religionen, Eure Götter, Eure Paradiese oder nicht Paradiese.


30.05.2020 Miss Meta

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