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Wie die Wahrnehmung die Wirklichkeit schafft

Siehst du dich als armen Irren, der es nie zu etwas bringt?
„Et voila“ du bist es, denn du hast es kreiert! Fortan wartest du auf einen Retter, der dir erzählt das du nicht der arme Irre bist, das du ok bist. Besser noch erzählt, das du ein Held und Traumprinz bist oder anderes.. Wenn du dies glaubst, dann erschafft der Andere für dich deine Wirklichkeit und Realität. Der Andere hat dich also fortan bewusst oder meist unbewusst in der Hand. Er kann dir den Traumprinzen aberkennen und zurück bist du im Irrenhaus. Spiele um Spiele.. Natürlich geht das in jede Richtung, der Andere kann wenn du es nicht merkst oder nicht bei dir selbst bist, je nach Filter, Verletztheit und Traumata aus dir Alles machen. Der geprägte, traumatisierte HirnDenkSprechapparat macht aus dir dann z.B. einen sadistischen Bösewicht, Dummbatz, Traumprinzen, Superhelden, armen Irren, Couchpotato oder nicht Erwähnenswerten….


Viele Retter werden gebraucht für MasoOpfer, am besten in Form von RetterTätern. Ausgewählt aus einem Pool von bestehenden RetterTätern (Jesus, Gurus etc.), oder es wird aus einem Ahnungslosen, so ein RetterTäter durch die Rollenverteilung erschaffen…
Ja jemand anderes kann aus dir ein sadistisches Arschloch machen und wenn du die Rolle bedienst.. bist du es auch.. also immer wachsam bleiben! Wobei alles meist unbewusst und ohne Berechnung läuft.
Sobald du also, die dir zugedachte Rolle bedienst, spielst du eine Rolle für das MasoOpfer, das damit seine Traumen immer wiederholt.. um sie eigentlich zu lösen.. doch da dies alles unbewusst abläuft, kann man es selbst nicht lösen, weil man keine Außenansicht hat auf das was man tut. So ist man verdammt es immer zu wiederholen bis man endlich dessen bewusst wird und eine Außenansicht dadurch erlangt.

Solange wird also das Spiel vertieft und sogar eine Lust am Schmerz empfunden und damit zu einer Sucht gemacht, und in die Gewohnheitspirale implementiert. bittersüßer Schmerz…… Es wird gelitten, im Dunkelfeld der Wirklichkeit verbleiben, sich selbst Barrikaden in den Weg gestellt, sich selbst zum Opfer gemacht und Andere zu Arschlöchern.. Dramen über Dramen und immer tiefer in den tief, morastigen Sumpf, den man selbst wässert immerwieder. Ein Teufelskreis…. ob nun in Form von Gurus, Jesus, Doms oder eben jemanden mit dem man eine Beziehung aufbaut.. RetterTäter oder LooserOpfer den man helfen muss um sich zum Held zu machen.. Manche verbleiben ein Leben lang in diesen Schemen. Es ist ein Spiel das ständig stattfindet. Rollenverteilung..

So wie früher beim Sport als es um das Manschaften auswählen ging, und die Looser immer als letztes mit einem „Jaaaa gut dann komm zu uns Martin…“ ausgewählt wurden, und ein gebeugter Martin zockelte auf seinen Looserplatz oder gleich auf die Reservebank.. Hätte jemand Martin erzählt, das er ein richtig guter Spieler ist und als erstes in die Mannschaft gewählt! Wäre er sicher besser gewesen, hätte er es denn geglaubt.. und wäre er sogar Motiviert worden und hätte er in seiner Freizeit Bälle werfen geübt… wer weiß was aus ihm geworden wäre, und ob er dann nicht eine Rolle gespielt hätte! Hier einen Retter zu haben ist also wohl doch nicht so verkehrt oder..?! Nun als Helfer oder Retter sich wichtig zu machen im Leben eines anderen, oder ihn abhängig zu machen, ist schon verkehrt (Helfersyndrom selten Bedingungslos). Und aus Martin nun einen guten Spieler zu machen, obwohl er es nicht ist.. verfälscht seinen Weg.

Vielleicht hätte man Martin auch einfach fragen können, was er denn jetzt lieber machen würde, und Martin hätte gesagt, Kunst oder Computer.. etc.. Dann hätte er machen können was er sich zutraut, und was er kann.. Dann wäre er glücklich gewesen.. hätte sich selbst in dem was sein Talent ist finden können… hätte.. hätte..

so läuft diese Welt aber nicht…!!!!???? oder doch? Ich bin doch die Schöpferin meiner Welt!… Aber doch es gibt diese graue Welt, und in der muss ich ein wachsames Adlerauge besitzen und immer schön bei mir selbst bleiben… ich bin Alles, kann aber nicht alles. Wenn ich meine Talente auslebe und weiterentwickelt, bin ich Glücklich. Wenn ich mich selbst liebe, bin ich glücklich.

Ich zum Beispiel spiele gern das Spiel des „ungeliebten Kindes“, mein Retter muss mich also auf den 1 Platz stellen, mir ständig seine Liebe bekunden und den roten Teppich ausrollen…
Sicher ist das Möglich und wäre für mich auch ein Traum! Doch dies erfordert viel Kraft und Energie vom anderen, und der Andere kann so nicht mit voller Kraft in seinen Weg treten und gibt mehr als er bekommt. Hier raube ich die Energie eines Anderen.

Nun gut also auch hier zum einen umdenken und anders sehen..
Ich nenne es positiv Sehen.. also nicht positiv Denken, sondern positiv Sehen..
Zuerst klar! Erst mal mich lieben.. komplett so wie ich bin.. es geht .. ich bin schon nah dran! Dann den liebevollen Blick für alles weiter entwickeln.. mich aus Dunkelfeldern heraushalten. Das schön Sehen ausbauen, dass in allem auch dem Schlechten ist. Dann die ganzen Vorteile sehen die in all meinem Tun stecken.. dann den geliebten Mann sehen und ihm die Retterlast von den Schultern nehmen, in dem ich mich selbst Liebe. Ich bin für mich verantwortlich, niemand sonst.
Er ist er, wie er sich auch sehen mag. Es ist seine Welt. Wieder zurücknehmen in mich selbst. Nicht zulassen das Andere einen verformen, in einem herumwühlen, mich verzerren aus ihrer Verletztheit heraus.. selbst nicht wenn es positive Bilder sind… Zugedachte Rollen ob nun gut oder schlecht nicht bedienen. Die eigene Rolle spielen.. Ich bin die Schöpferin meiner Wirklichkeit… Immer wieder ich…
Ich bin ich… ich bin alles und kann alles sein… von armen Irren bis zur Superheldin.. und ich mache das was mir gefällt.
Ich bin meine Retterin, mein Gott und meine Geliebte…

….und ihr seid Schön wenn ihr bei euch bleibt und mich nicht dauernd Mauern hochziehen und Grenzen setzen lasst… denn das ist meine Wirklichkeit.. nicht eure….

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