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Spiegelwelten

Viele Wege führen nach Rom..


Es führen bekanntlich viele Wege nach Rom…
einige dauern länger, andere führen in die Irre, oder in die entgegengesetzte Richtung.
Andere Wege möchte man zum Beispiel nicht gehen weil sie zu holprig sind, oder man meint schon alles auf diesen Wegen gesehen zu haben. Und so versucht man neue Wege zu gehen..
Doch das ist so eine Sache mit den neuen Wegen…
Neue Wege gibt es nämlich nicht für den der die alten Wege nicht bis ans Ende gegangen ist…
Auf einmal, kommen dann auf dem angeblich neuen Weg all die alten Dinge vor denen man auf dem alten Weg schon ausgewichen ist.
Ich denke das ist nicht nur in meiner Wirklichkeit so, sondern ein psychologisches Gesetz dieser Welt.

Einfaches Beispiel…
Wechselst du die Klasse oder die Firma oder wohlmöglich das Land, weil du hier Probleme hast mit z.B. Mobbing oder Geschäftliches will nicht klappen. Wird dich das überall hin begleiten, denn du kannst deinen Problemen nicht entfliehen, weil du auch auf dem neuen Weg der bist, der die Probleme nicht gelöst hat. Du kannst quasi keinen Level aufsteigen, wenn du nicht alle Aufgaben aus dem Level gelöst hast und den Endgegner besiegt hast.
Du musst dich also deinen Problemen stellen! Es ist einfacher und weniger zeitaufwendig, als vor ihnen zu flüchten oder sie mühselig übersehen zu wollen… Denn meist ist so ein Problem durch das Unterdrücken, oder Flüchten in seiner Größe ziemlich aufgeblasen, oder zum Elephant mutiert, obwohl es einst eine Mücke war. Oder es ist es schon zu einer ganzen Elephantenherde geworden, wenn man die Fluchttechnik oder die Verdrängungstechnik schon oft angewandt hat.

So ist es ratsam erst mal klein anzufangen.. Den Berg von oben aufzuräumen, um so langsam zur Wurzel zu kommen.

Die schnellsten Lernwege führen über Andere. Andere egal in welcher Form sie dir begegnen sind immer Lernobjekte. Und spiegeln dich aus alter Zeit um dir heute die Außenansicht über dich zu bringen. Eine Aussenansicht führt zu einer deIdentifizierung deiner Selbst und zum bewusst werden deines Tuns, und erst mit der Bewusstwerdung deines Tuns, kann man etwas ändern und hat eine Teilstreckevom Weg überwunden. Du kanns nun z.B. sehen was du damals oder vor kurzem an Rollen gespielt hast,
und weil du nicht identifiziert bist, kannst du emotionsloser dein Handeln beurteilen. Sehen woher es kommt oder kam, aus Traumen heraus? Oder Missverständnissen? Oder weil du wieder für den Anderen gedacht hast oder ein Selbstgespräch im Beisein des Anderen mit deinem Spiegelbild geführt hast? Deine Gedanken oder deine Einstellung dem Anderen angedichtet, während der evtl. nur an Dinge dachte die er oder sie noch im Einkaufsladen besorgen wolle, hast du ihm ins Gehirn gar bösartige Gedanken gedichtet.. was er wohl schreckliches über dich denken mag, oder wie er dich hinterhältig ausnutzen möchte. Dabei waren es nur deine bösen Gedanken!

Nur deine!


Dann legst du es dem Ahnungslosen sogar noch in den Mund, und dieser ganz erschrocken fängt an sich zu verteidigen, niemals so etwas gedacht, gesagt oder getan zu haben.. Und schon ist ein neues Drama in Gang gesetzt! Langeweile kommt so jedenfalls nie auf, und Rom kommt man so auch nicht näher..

Dazu gibt es noch die Sache mit der Einstellung zum Leben und Umwelt. Sehe ich den Menschen im allgemeinen als bösartig an, und die Menschen wollen mir Schaden zufügen, wird das Leben schon sehr paranoid. Gern bezieht man all den Missmut und das Gelächter auf sich.. Es ist also ein ständiger Kampf sich aus dem Schussfeld zu holen.
Da ist natürlich das entgegengesetzte: „alle Menschen wären nur gut und meinen es gut“, besser und sonniger, doch es gibt natürlich auch hier, und gerade hier Schurken auf dem Weg die einen dann wieder richtig runterreißen in die Welt der bösartigen Menschen, und man selbst so naiv..

Pendel.. pendel.. pendel..

Also auch hier gemässigt in der Mitte bleiben. Der Mensch ist eben alles und meines Erachtens, ziemlich auf sich bezogen und ob man nun zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu dumm zu schlau ist, ist den meisten ziemlich egal, nur einem selbst nicht. Weil die Meisten eben mit sich selbst genug zu tun haben. Bis auf die, die entweder vieles von Außen ansehen können und somit eher Beobachter (nicht Besserwisser) als Spieler sind, oder die die gar nicht in sich gucken möchten und übergriffig in anderen herumwurschteln, weil in ihnen selbst zu viel angstmachendes, wirres Lebenschaos herrscht, das sie meinen schon nicht mehr aufräumen zu können, oder in ihnen eine riesen Elephantenherde herumtobt.

Nun.. dafür schreibe ich dies hier auf… „für mich“, als Enttüddelung, als Brandzeichen, als Ortsschild, Etappenbericht… Nur gesagt ist es schnell wieder vergessen und man muss den gleichen Weg noch einmal gehen… und das tut ja nicht Not!

UND..

Du kannst dich also inspirieren lassen und etwas mitnehmen, oder wenn du einiges davon schon als deIdentifizierter sehen konntest, kannst du nicken..und sagen „Ja so ist das“.. und eine Bestätigung deines Erlebten tut dir gut. Dann freue ich mich auch…

Falls du aber anfangen solltest, deinem Spiegel z. B. in Form eines Anderen übergriffig helfen zu wollen, in dem du ihm davon erzählst,
oder ihn belehrst… vergiss es! Du sprichst Chinesisch… und ich spreche Chinesisch…deine Worte sind nur Theorie für den Anderen.. Er/Sie muss es erst erleben und sich spiegeln, um es begreifen zu können.. und manche.. tja.. mache brauchen halt LebEN in Mehrzahl um dahin zu kommen… doch es ist Ihr Weg.. Ihr Weg… Irrweg

Und belehren vergebene Liebesmüh oder andere Wichtigtuerei oder schon eine Gewalttat, wolltest du den Anderen gar verändern!
Es ist fast wie das Gleichnis, die Schnecke, die auf der Mitte der Straße war, auf die andere Seite zu befördern.. Weißt du auf welche Seite sie wollte? Am Ende hast du sie dahingetragen, woher sie kam.

Kümmer dich lieber um dich selbst, nutz den Anderen als deinen Spiegel! All das was du siehst.. bist du oder im besten Fall warst du es oder der Andere spricht Chinesisch..

Und Rom… sieht mit jedem Schritt ganz anders aus, wie auch der Rückblick… denn auch dies hier ist nur ein Teilschlüssel des Ganzen.. und das Ganze… ach naja!! Wer will schon nach Rom?

11.11.2019 MetaArt

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