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Von Dummheit und Intelligenz…

Eine Geschichte aus meinem Buch: „Lebens Cheats“

Es gab mal eine Dokumentation über die ersten Schiffe vor amerikas Küsten und der Ureinwohner. Diese sollen angeblich die Schiffe nicht gesehen haben, weil sie diese nicht kannten. Ob das nun stimmt!? Hörensagen ist ja meist ein Grund, es doch noch mal nach zu lesen oder zu googeln, weil es im „stille Postverfahren“ meist völlig daneben liegt.

Dennoch… in der Soziologie und Psychologie ist es ebenfalls so, wenn du etwas nicht kennst, kannst du es nicht in dein Leben integrieren. Weder über Träume, noch über Ideen, noch über anderes. Deswegen ist es durchaus möglich das die Ureinwohner die Schiffe zwar gesehen hatten, sie aber einfach nicht als Gefahr erkannten, da sie selbst evtl. ein friedliches Volk waren, und somit nicht dachten, das von ihren Artgenossen etwas böses ausgehen könnte….

Ich würde mal sagen, dass sie sich damit grandios getäuscht hatten..

Model: Princesa Foto: MetaArt

Ähnlich sieht es mit der Intelligenz aus. Entdeckst du Intelligenz in dem Anderen, so musst du, um sie zu erkennen, ebenfalls diese in dir bergen. So einfach könnte es sein!

Nicht zu verwechseln mit der Denkweise nicht gebildeter Menschen, die meinen dass jemand intelligent wäre, wenn dieser sich gewählt ausdrücken kann, und mit vielen Fremdwörtern um sich wirft. Dies ist leider auch kein Zeichen von logischem Denken oder emotionaler Intelligenz, sondern meist einfach nur erlernte Schulbildung und Dressur! So ist das Erkennen „dieser“ Intelligenz nicht intelligent, noch das prahlen mit Fremdwörtern und auswendig gelernten oder zitieren von Zitaten großer Denker. Es ist auch nicht intelligent, wenn du aufgrund deines Fachchinesisch nicht mehr verstanden wirst. Denn auch derjenige, der vielleicht nicht eine gebildete Sprache spricht kann unglaublich lebenserfahren sein, und damit intelligenter als jemand der zwar eine gute Schulbildung hat, aber das Leben nur theoretisch kennt. Ich hab schon so manch schlauen Spruch und Gleichnis von den angeblich Dummen gehört, die aber die Welt wieder einfach machen können mit ihrer praktischen Denkweise, statt immer mehr zu „verkomplizieren“. Es wird kompliziert gemacht weil z.B. das Grundprinzip schon nicht verstanden wurde, und so wird es meist noch komplizierter verknäult, damit niemand merkt das man gerade keine Ahnung hat von dem was man gerade hochtrabend vorträgt. Ich finde wir haben die Welt schon kompliziert genug gemacht..

Allerdings, bitte auch nicht so schwarz/weiß sehen… wir sind alles eine Mischung aus Dummheit und Intelligenz… Es kommt nur darauf an was man fördert und was nicht.

Es gab mal eine Dokumentation, in der gesagt wurde, das die Schule aus einst kleinen Vorschulgenies mit Ideen und Motivation, bis spätestens zu der 7 Klasse, kleine dressierte, unmotivierte, gestresste Laborratten gemacht hat.. Die Ansichten von G. Hüther finde ich hier sehr gut, brauch ich nicht zu wiederholen.

Die Doofheit wird meist sehr schnell im Gegenüber erkannt! Der Doofe sieht also die Doofheit, da er sie unbewusst kennt und er sie ebenfalls in sich birgt. Wenn die Doofheit aber bewusst erkannt wird, so hat man die eigene Doofheit im anderen erkannt, und sie im besten Fall schon überwunden, oder ist nun in der Lage sie zu überwinden. Dadurch entsteht Milde, und der Andere wird nicht als doof abgestempelt, sondern als entwicklungsfähig. Und selbst kann man einen Schritt weiterziehen auf dem Schachbrett des Lebens.

Deswegen stimmt der Kindergartenspruch! Wer andere als doof bezeichnet ist selber doof. Oder wer den Pups zu erst hat gerochen, dem ist er aus dem Arsch gekrochen..

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Unsere Sprichworte treffen den Nagel meist auf den Kopf, und kommt meist von schlauen einfachen, aber lebenserfahrenen Menschen! Diese Sprichworte sind immer leicht gesagt, doch so richtig verstanden werden sie eben nicht. Als Beispiel: „Der Weg ist das Ziel“ und doch rennen sie alle schnurstracks zu meist unnerreichbaren Zielen, und haben den Weg nicht gesehen, oder den Baum nicht im Wald! Haben also weder Weg noch Ziel gesehen, sind einfach nur gegangen.

Und wieder….“Du bist was du hasst! All das was du siehst und was dich so richtig aufgregt… bist du erst recht! Sehr oft halten wir Selbstgespräche, obwohl das Gegenüber angesprochen wird. Spiegelkabinett + Labyrinth! Auf dem Jahrmarkt bezahlt man dafür Eintritt! Wir kriegen das hier völlig kostenlos! Obwohl nein… bezahlen muss man irgendwie immer.. durch:

  • Die Kehrseite der Medallie, entweder Akzeptieren oder eben die Konsequenzen ziehen, dass die Negativseite überwiegt und wir uns verabschieden von der Medaille.

Ja es ist doch so! Das all das Gute was einem so passiert, auch als nehmen dargestellt werden kann, und sobald man nimmt, muss man an anderer Stelle eben geben. Sonst leben wir ja wie die Mäuse im Käselager, und irgendwann ist das Lager leer ohne für Nachschub gesorgt zu haben.. Und was dann? Wo ein Plan A, muss auch ein Plan B oder C sein. Nur auf einen Plan A zu bestehen und zu denken, das der aufgeht weil man das halt so will, ist milde gesagt geistig unflexibel und kindisch, oder gar verrückt und größenwahnsinnig, wenn man meint der Schöpfer über die Mittel dieser Welt zu sein! Man selbst ist nur der Schöpfer seiner Lebensführung und Wirklichkeit, nicht seines geboren werdens, oder des Universums, oder der allgemeinen Wirklichkeit, oder den Mitteln die man zur Verfügung hat.. Das Leben selbst hat eine ganz andere Übersicht als wir, und ist längergestrickt als wir Eintagsfliegen in Relation gesehen. Wir sind aber auch keine Sandkörner, wir sind nicht klein und können grosses erreichen! Das klein gemacht wie ein indisches Guruanhänger-Sandkorn, hat natürlich ebenfalls seinen spirituellen Zweck. Du sollst ewiger Anhänger bleiben. Es ist schon ungemein vielfältig, wie wir unser Leben gestalten können.. Und ja wenn wir es schlecht haben wollen, regen wir uns den ganzen Tag auf, oder jammern herum! Und wenn wir es gut haben wollen, dann sehen wir das gute im Schlechten und guten. Aber dieses spirituelle Schöpfergottartige ist schon sehr größenwahnsinnig und führt in die Irre, genauso wie der genickbruchartige, Kleinmachen als Sandkorn. Ich spreche immer aus Erfahrung! All den Blödsinn habe ich selbst wissentlich und willentlich durchgemacht, um zu lernen.

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Um zurück zu kommen! Wenn ich also nehme, muss ich auch geben. Zeitlich davor oder danach. Das ist eine unüberwindbare Logik dieser Welt! Und da kann man noch so spirituell glauben, und wollen und gut sehen und gut denken…, einige glauben doch tatsächlich, das man sich jetzt nur das Gute aus dem Topf herausnehmen könne ohne Ausgleich!? Wenn man dann für das Schlechte blind geworden ist, dann landet man so hart irgendwann auf dem Asphalt, dass es schwer wird wieder hochzukommen. Aber gehört für einige auf dem Lehrweg dazu! Und ein weiteres Sprichwort sagt: „Reisende soll man nicht aufhalten!“

Diese Welt arbeitet mit 2 Polen und versucht ständig sich auszugleichen um in der Waage zu bleiben. Einfach gesagt:“

  • Gibst du was, bekommst du was!
  • Nimmst du was, musst du was geben.

Wünscht du viel, wünscht du viel unmögliches..Tja.. da wird dann das Leben nicht langweilig! 😉 Denn das leben kann noch unmöglicher.

Natürlich ist es besser mit „positivem Sehen“ als Grundeinstellung durch das Leben zu gehen! Das heißt aber nicht, das man die negativen Dinge verdrängt. Sondern das man sie ebenfalls sieht. Wenn man etwas daran ändern kann und will, dann sollte man dies tun, um danach wieder in die positive Grundeinstellung zurückzukehren. Aber an den meisten negativen Dingen kann ich pers. nichts ändern ohne zum Don Quichotten zu werden oder zum Gutmenschen, der durch sein gut tuen an anderer Stelle viel Schaden anrichtet. (Avocado, Palmfett, Bio aus Spanien) … Ergo verschwendete Energie, die ich doch für mein Leben hätte verwenden können. Mein Plan A, B, C und Träume die ich in die Wirklichkeit umsetzen kann ohne dabei auf Wunder zu warten.

Die Waage aller Zustände ist die richtige Position. Um aber in die Waage zu kommen, muss man pendeln. Und pendeln ist Bewegung, und Bewegung ist Leben…

metaArt

Viel Spaß dabei!

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